Eine heiße Sache: Der Sommer bei KSP

Auch in der Urlaubszeit läuft der Betrieb auf Hochtouren. Die warme Jahreszeit birgt Unannehmlichkeiten - aber auch schöne Seiten.

Sommer. Das ist für viele die schönste Zeit. Weil man diese Monate mit Urlaub verbindet. Mit Sonne. Strand. Sorgenlosigkeit. Bei KSP ist das ein bisschen anders. Klar, auch hier freuen sich die meisten auf die warme Jahreszeit. Sommer heißt aber auch, dass es viel zu beachten gilt.

Das fängt bei der Urlaubsplanung an. Betriebsferien gibt es nicht. "Wir müssen unsere Versorgung natürlich aufrecht erhalten. Aber wir wollen auch die Urlaubswünsche unserer Mitarbeiter erfüllen", beschreibt Martin Kleinschmidt die Krux. Der Inhaber von KSP kennt aber die Lösung dafür: langfristige Planung. Und ein wenig Kompromissbereitschaft jedes Einzelnen. "Keine einfache Sache, aber am Ende finden wir immer eine gute Lösung."

Wenn es im Domizil heiß wird, dann kommt vor allem das Pflegeteam ins Schwitzen. Denn dieses kann auf das Wetter nur beschränkt mit entsprechender Kleidung reagieren. Da haben die Bewohner es einfacher. Leichtere Decken, leichtere Kleidung, leichtere Ernährung: Das sind einige der Maßnahmen, damit niemand ins Schwitzen kommt. Wobei das selten ein großes Problem ist. "Viele ältere Menschen empfinden Hitze gar nicht so extrem. Sie halten viel Wärme aus", erzählt Sonja Stumpf. Die stellvertretende Pflegedienstleitung hat auch eine Erklärung dafür: "Durch den Bewegungsmangel neigen die Bewohner eher dazu, zu frieren." Das bedeutet aber nicht, dass ihnen die Hitze nicht auch zu schaffen macht. Es gilt, den Kreislauf in Schwung zu halten. Bei der Aktivierung. Mit Handbädern. Und mit kleinen Planschbecken. Die stehen auf der Terrasse und laden zu Fußbädern ein. "Da draußen lässt es sich zu dieser Jahreszeit gut aushalten. Toll, was da jetzt alles blüht", sagt Stumpf. Farbenfrohe Blumen, aber auch Heu, Stroh, Getreideähren, Kirschbäume - alles, was die Natur eben gerade bietet. Auch innen zeigt der Sommer seine schönen Seiten. Muscheln, Leuchttürme, kleine Schiffe und viele weitere Accessoires sorgen für einen Hauch Urlaubsgefühl.

Die meisten Mitarbeiter von KSP-Mobil sehen den Sommer ebenfalls als angenehme Jahreszeit. Es ist selten nass oder kalt, der Temperaturunterschied zwischen Auto, Natur und den Wohnungen ist nicht so groß. Richtig unangenehm wird es erst, wenn sich eine längere Hitzeperiode einstellt. Dann kann es im Auto schon mal unerträglich werden. Bei den meist kurzen Wegen hilft dann auch mal die Klimaanlage nicht mehr. "Manchmal siehst du nach einer Stunde aus, als hättest du zum zweiten Mal am Tag geduscht", erzählt Benjamin Janko. Aber oft naht in solchen Fällen die Rettung aus dem Gefrierfach. "Bei einigen Patienten gibt es zwischendrin ein Eis als Belohnung", erzählt der Krankenpfleger lächelnd, "sie denken an uns, leider oft weniger an sich." Und auch nicht ans Trinken. Das ist immer noch die größte Gefahr im Sommer: dass die Patienten nicht genug Flüssigkeit zu sich nehmen. "Ich habe schon einige leicht dehydriert aufgefunden", erzählt Janko. Gegen dieses Problem sind die Pflegekräfte ein Stück weit machtlos. Klar, beim Besuch werden die Patienten immer wieder darauf aufmerksam gemacht, genug zu trinken. Janko: "Aber über den Rest des Tages haben wir kaum Kontrolle."

Anders im Domizil. Wasser, Tee, Säfte, auch mal einen Eiskaffee: Die Auswahl an Kaltgetränken ist groß. Und wenn das nicht hilft, verwandelt sich das Domizil in eine Eisdiele mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, Früchten und Sahne. Kurzum: Mit allem, was das Herz begehrt. Keine Frage - auch im Sommer lässt es sich hier gut aushalten.