Domizil-Erweiterung: nächstes Kapitel einer Erfolgsgeschichte

Die Eröffnung des Domizil-Anbaus wurde am 8. Februar 2013 feierlich begangen. Im Schorndorfer Gesundheitszentrum kamen gut 100 Gäste zusammen, um die neuen Räume zu bestaunen, den Grußworten zu lauschen und mit KSP zu feiern.


Matthias Klopfer sagte es auf seine gewohnt launige Art: „Mein Wunsch wäre ja, mit 85 Jahren – noch topfit – beim Skifahren einfach tot umzufallen“. Dem Schorndorfer Oberbürgermeister ist jedoch klar, dass dies nicht vielen vergönnt ist. Deshalb fügt er hinzu: „Es ist sehr beruhigend, dass es so tolle Einrichtungen wie KSP gibt.“

Auch ansonsten fand der OB bei der stimmungsvollen Eröffnung des Domizil-Anbaus am 8. Februar 2013 nur lobende Worte für KSP. Die Entwicklung des Unternehmens seit seiner Gründung 1996 sei eine „Erfolgsgeschichte par Excellence“, sagte er, „früher konnten Sie einen KSP-Betriebsausflug bequem im Opel Corsa machen, heute reicht ein Doppeldeckerbus kaum aus.“

Wo er Recht hat, hat er Recht. Bei KSP arbeiten mittlerweile mehr als 100 Menschen, das Unternehmen hat sich zu einem wichtigen Mittelständler gemausert. Die Erweiterung des KSP-Domizils bedeute eine weitere Stärkung des Gesundheits-Standorts Schorndorf, stellte der OB fest und betonte: „KSP ist ein Unternehmen, das Werte schafft und sich um das Wichtigste kümmert, das wir haben: um Menschen.“

Das Wohl älterer und kranker Menschen ist es auch, was Martin Kleinschmidt seit jeher antreibt. Der KSPInhaber eröffnete den Abend mit einer kleinen Fotoschau und einem sehr persönlichen Grußwort. Darin stellte er nicht nur die Entwicklung von KSP vor, sondern nutzte auch die Gelegenheit, sich bei allen zu bedanken, die ihn in der bald 17-jährigen Geschichte des Unternehmens begleitet und unterstützt haben. Der größte Dank ging dabei an sein Team: „Ihr seid tolle Mitarbeiter. Ohne euch und euren unermüdlichen Einsatz für KSP wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Dann richtete Kleinschmidt den Blick nach vorne. Nicht ohne Stolz erklärt er die wichtigsten Neuerungen. „Unser Domizil ist gewachsen: Statt bisher 33 können nun 48 Menschen bei uns leben“, sagte er, „die neuen Räumlichkeiten sind zudem besonders großzügig.“ Das erlaubt kleine Spaziergänge und ist auch für Rollstuhlfahrer ein großer Vorteil.

Die Gestaltung der Räumlichkeiten übernahm, wie schon beim Einrichten des bereits bestehenden Teils des Domizils, das namhafte Innenarchitektur-Büro Ippolito Fleitz Group. Der zuständige Architekt Gunter Fleitz gestand, dass die Aufgabe nicht einfach war: „Das bestehende Domizil galt als sehr gelungen.

Wir wollten nun nicht dasselbe machen, aber auch nichts ganz anderes. Also haben wir auf dem bestehenden Konzept aufgebaut.“ Ziel war es, etwas zu schaffen, das die Individualität und Selbständigkeit der Bewohner fördert. So gibt es Rückzugsräume, kommunikative Räume, Bewegungszonen – alles ist hell und freundlich gestaltet. „Die Räume geben ein Gefühl der Geborgenheit, des Sich-zuhause-fühlens“, findet Fleitz. Für alle, die ihren Lebensabend nicht auf der Skipiste verbringen können, ist das doch ein ziemlich schöner Ausblick.