"Mir geht es deutlich besser"

Seit Oktober 2014 wohne ich nun im Domizil. Ich habe mich damals für diesen Schritt entschieden, weil ich nicht mehr in der Lage war, alleine zu Hause zu wohnen. Ständig musste ich mich plagen, um meinen Alltag bewerkstelligen zu können. Meine Schmerzen in der Wirbelsäule und in den Beinen waren einfach zu groß. Hier im Domizil treffe ich nun auf Menschen, die alle sehr freundlich sind und sich extrem viel Mühe geben, mir meinen Alltag zu erleichtern.
Auch meine Angehörigen haben sehr positive auf meine Entscheidung reagiert. Meine Tochter wohnt in Berlin und kann mich daher leider nicht so oft besuchen - aber mein Sohn kommt regelmäßig mit seiner Familie vorbei. Er sieht mit Sicherheit auch, dass es mir jetzt deutlich besser geht. Ich habe sehr netten Anschluss, lese Zeitung, löse Kreuzworträtsel oder mache Gymnastik - so gut, wie es für mich eben geht. Momentan stricke ich für meinen Urenkel ein Paar Handschuhe. Und jedes Mal, wenn mir nach Gesellschaft ist, treffe ich mich mit den anderen Bewohnern, gerne auch mal zum Singen. Ich bin wirklich sehr froh, diesen Schritt ins Domizil gemacht zu haben.

Johanna Lacher