"Bei KSP stimmen einfach die Bedingungen"

Nach nur einem Jahr Elternzeit hat Nargül Kaya (38) ihren Dienst bei KSP-Mobil wieder aufgenommen. Dass das so schnell möglich war, liegt auch an der Flexibilität ihres Arbeitgebers.

Der 20. April 2012 war für Nargül Kaya ein besonderer Tag. Ein Tag, der ihr Leben komplett verändert hat. Von jetzt auf gleich. Und das lag an einer Nachricht. Einer erfreulichen. Sie war schwanger - und als Pflegekraft im ambulanten Dienst damit sofort im Mutterschutz. Am 16. Dezember 2013 ist Nargül Kaya zu KSP zurückgekehrt. Sehr viel hat sich bei ihr verändert in dieser Zeit: Jetzt bestimmt ihre kleine Tochter Zümra den Alltag. Ein gutes Jahr alt ist das Mädchen mittlerweile. Aber Mutter Nargül arbeitet wieder. Schon, könnte man ergänzen. Denn von den möglichen drei Jahren Elternzeit hat sie nur ein Jahr in Anspruch genommen.

Dass sie bereits so früh wieder in ihren Beruf zurückkehren konnte, hat einen einfachen Grund. "Bei KSP stimmen einfach die Bedingungen. Wenn es irgendwo klemmt, gibt es immer ein Entgegenkommen. Alles ist sehr flexibel - und super unkompliziert", lobt Kaya. Dass die Schorndorferin wegen ihrer kleinen Tochter nur beschränkt Wochenenddienste übernehmen kann - kein Problem. Dass sie eine Zeit lang kein eigenes Auto hatte - dafür wurde eine Lösung gefunden. Arbeitshandy? Wird sowieso zur Verfügung gestellt. "Es wird alles organisiert, und wenn ich ein Problem anspreche, wird es ernst und wahrgenommen", betont Kaya. Besonders ihre Vorgesetzten haben es ihr angetan: KSP-Geschäftsführer Martin Kleinschmidt kümmere sich einfach um alles, nicht nur auf der Arbeit, sondern auch um persönliche Dinge. Ihre direkten Chefs Andrea Haag und Benjamin Janko könne sie jederzeit anrufen und über alles reden - auch wenn die beiden außer Dienst sind. "Das Team von KSP kümmert sich nicht nur darum, dass die Patienten an Bord bleiben, sondern auch, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen", schwärmt die gebürtige Bopfingerin.

Bei KSP fühlt sich Kaya rundum wohl. "Ich passe auch einfach ins Team. Die Kollegen, die Arbeitsbedingungen, der Chef - das alles stimmt hier. Mindestens zu 99 Prozent." Sie muss es wissen. Schließlich hat die gelernte Krankenpflegerin viel Erfahrung. Kaya hat über zehn Jahre in einer geriatrischen Klinik in Welzheim gearbeitet, anschließend bei einem ambulanten Pflegedienst in Stuttgart. "Aber bei KSP gefällt es mir viel besser", sagt Kaya. Seit Dezember 2009 ist sie da, zunächst auf Minijob-Basis, jetzt als Festangestellte.

Schon früh war Kaya klar: Sie will im sozialen Bereich arbeiten. Sie stammt aus einer sozial eingestellten Familie mit sechs Kindern. Mit 18 Jahren beginnt sie die Ausbildung zur Krankenschwester. Drei jahre lang. Nur die schriftliche Prüfung hat noch gefehlt. Die hat sie nie abgelegt. "Ich war eben jung und etwas naiv", gesteht Kaya. Bereut hat sie den fehlenden Abschluss aber nicht. Nach einem Praktikum in der Altenpflege absolvierte die Schorndorferin die passende Prüfung. Wohnhaft ist sie schon länger im Stadtteil Weiler - nach den Stationen Welzheim und Stuttgart ist sie seit vier Jahren auch beruflich in Schorndorf angekommen: "In einem Familienbetrieb könnte die Atmosphäre nicht besser sein", sagt Kaya. Auch wenn sich in ihrem Leben seit dem 20. April 2012 viel verändert hat: Diesen Satz unterschreibt sie gestern wie heute.