300 neue Mitbewohner - Zuwachs im KSP-Domizil

Seit Jahresbeginn hat das KSP-Domizil 300 neue Bewohner - und alle kamen auf einen Schlag! Aber keine Angst: Es musste nicht wegen Überfüllung geschlossen werden. Die neuen Bewohner leben einträchtig in ihrem eigenen Domizil. Genauer gesagt in einem Aquarium. Die neuen Mitbewohner sind Fische 13 verschiedener Arten. "Vor allem zu Beginn waren alle Bewohner sehr fasziniert", sagt Pflegedienstleitung Birgit Arensmeyer. Auch jetzt hat der drei Mete lange und mit über 800 Litern gefüllte Wasserkasten noch eine starke Anziehungskraft - und eine beruhigende Wirkung. "Wenn wir merken, dass jemand umtriebig oder nervös wird, gehen wir mit ihm zum Aquarium. Das hilft tatsächlich", erklärt Arensmeyer. Das Aquarium ist also nicht nur ein echter Hingucker, sondern hat auch einen therapeutischen Wert.

  

Ähnliches gilt für die tierischen Bewohner, die schon länger bei KSP sind: Die vier Wellensittiche Birgit, Sonja, Martin und Bernie sind im vergangenen Herbst eingezogen. Das muntere Quartett fühlt sich tierisch wohl und sorgt den ganzen Tag über für Unterhaltung. Erstaunlich: Die Tiere haben nicht nur eine Wirkung auf die Menschen - sondern auch umgekehrt! Die Piepmätze haben sich zu vorbildlichen Mitbewohnern gemausert und halten mittlerweile die Mittagsruhe ein.

"Wenn die Bewohner bei uns um halb eins schlafen gehen, dann ist bei den Vögeln auch Ruhe - ganz von selbst", berichtet Arensmeyer. Übrigens: Von den Fischen sind ähnliche Anpassungseffekte noch nicht überliefert - aber das kann ja noch werden ...